Harnstein-Symptome: mehr als nur Kristalle im Urin

Harnsteine lösen je nach Zusammensetzung und Lokalisation unterschiedliche Symptome aus. Häufig verursachen kleinere Harnsteine keine Beschwerden, die winzigen Kristalle werden einfach mit dem Urin ausgeschieden. Bleiben sie jedoch aufgrund ihrer Größe im Harnleiter oder der Blase stecken, spüren Betroffene deutliche Schmerzen und es kann zu einem Harnstau kommen. Welche Symptome sind noch typisch für Harnsteine? Und wie diagnostizieren Ärzte die genaue Steinart? Antworten finden Sie hier.

 

 

Harnstein-Arten: Davon hängen die Symptome ab

Harnsteine entstehen in der Niere, wenn bestimmte Substanzen wie zum Beispiel Kalziumoxalate in zu hoher Konzentration vorhanden sind und sich daraus kleine Kristalle bilden. Diese wachsen im Laufe der Zeit immer weiter und können in den Harnleiter oder die Blase wandern. Je nach Lokalisation des Steins sprechen Mediziner von Blasen-, Harnleiter- oder Nierensteinen. Harnstein ist also ein Überbegriff für unterschiedliche Steinarten. Handelt es sich um kleinste Kristalle, sprechen Mediziner von Nierengrieß.

 

Wie entstehen Harnsteine? >>

 

Die Symptome von Harnsteinen sind deshalb abhängig von unterschiedlichen Faktoren, insbesondere von

  • der chemischen Zusammensetzung der Steine und
  • ihrer Lokalisierung, also ob Sie sich in der Niere, im Harnleiter oder in der Blase befinden.

Kleine Kristallansammlungen mit einem Durchmesser von circa drei bis fünf Millimetern, gehen oftmals unbemerkt ohne Schmerzen ab.1 Größere Steine im Urin reiben auf dem Weg an den Harnleitern oder bleiben sogar stecken. Das ruft unterschiedlichen Beschwerden hervor.

 

Die Harnstein-Symptome im Überblick

Zu diesen Symptomen kann es bei Harnsteinen kommen:

  • Harnabflussstörung und Harnstau:

    Wenn Harnsteine in den ableitenden Harnwegen, wie zum Beispiel im schmalen Harnleiter, festsitzen, ist der Urinfluss behindert. So entsteht ein perfekter Nährboden für Bakterien, die sich schnell im Urin vermehren und Entzündungen auslösen können. Wenn die Blase davon betroffen ist, kann eine Blasenentzündung die Folge sein. Auch ist es möglich, dass es durch den vom angestauten Urin erzeugten Druck zu Anschwellungen in der Niere kommt. Wer unter Problemen beim Wasserlassen leidet, sollte deshalb immer sofort einen Arzt aufsuchen!

  • Krampfartige Schmerzen und Koliken:

    Bei Koliken handelt es sich um plötzliche, starke Schmerzen, die oftmals intervallartig einsetzen. Wenn größere Steine im Harnleiter feststecken, versucht der Körper mit seiner Muskelkraft, dieses Konkrement wegzubewegen. Solche Harnleitersteine bedürfen unbedingt einer ärztlichen Behandlung!

Harnsteine loswerden: So gehts

Steinleiden lässt sich vorbeugen, wenn bereits bei kleinsten Steinen und Grieß im Urin richtig gehandelt wird. Tipps rund um Vorbeugung und Behandlung sind hier auf den Punkt gebracht.

Zu den
Therapiemaßnahmen >>

  • Allgemeine Unruhe:

    Durch die Beschwerden bedingt wechseln Menschen mit Steinleiden unbewusst häufig die Position vom Liegen zum Stehen oder versuchen, in Bewegung zu bleiben.

  • Unterbauchschmerzen:

    Gelangen größere Kristalle in die Blase, spüren Betroffene häufig unangenehme Beschwerden im Unterbauch, die bis in die seitliche Bauchregion (Flanke) ausstrahlen können. Diese Blasensteine verursachen in manchen Fällen auch Blut im Urin sowie Fieber oder Übelkeit. Ein Arzt kann Ihnen hier entsprechend schmerzlindernde Maßnahmen empfehlen. Unterleibsschmerzen können auch Symptome einer Blasenentzündung sein.

Bis zu 80 Prozent der Harnsteine verlassen den Körper auf natürliche Weise über die ableitenden Harnwege – sie werden also über den Urin ausgeschieden.2 Das gilt vor allem für kleinste Steinchen wie Nierengrieß. Die Durchspül-Therapie UROL FLUX® unterstützt diesen Vorgang und empfiehlt sich auch zur Vorbeugung.

UROL FLUX® Durchspül-Therapie

Harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend: UROL FLUX® ist ein pflanzliches Arzneimittel, das auf genau diese Effekte des Goldrutenkrauts baut. Erfahren Sie hier alles zur Durchspül-Therapie.

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Packshot Urol Flux

Diagnose: so werden Harnsteine festgestellt

Harnsteine sind immer ein Fall für den Arzt. Nur er kann die Symptome richtig einordnen und die genaue Steinart diagnostizieren. In der Regel greift der Mediziner hierfür auf diese Untersuchungsmethoden zurück:

  • Anamnese: Für Ihren ärztlichen Ansprechpartner ist es wichtig, Ihre Krankheitsgeschichte zu kennen. Waren Sie bereits von Harnsteinen betroffen? Hatten Sie schon mit Entzündungen in den ableitenden Harnwegen zu kämpfen? Fragen nach der Ernährung sind außerdem hilfreich für erste Hinweise über mögliche Steine. So kann die Nahrungsaufnahme zum Beispiel zur Anreicherung bestimmter Stoffe im Urin und somit auch zur vermehrten Bildung von Kristallen beitragen. Ein Anamnesegespräch ist auch Bestandteil der Diagnose einer Blasenentzündung. Ein Anamnesegespräch ist auch Bestandteil der Diagnose einer Blasenentzündung.
  • Körperliche Untersuchung: Die Sonografie, also der Ultraschall, ermöglicht dem Mediziner die Steinlokalisierung und die Größenbestimmung. Außerdem lässt sich durch das bildgebende Verfahren ein Harnstau erkennen.
  • Urindiagnostik: Ein Mediziner testet, wie basisch oder sauer der Harn ist und ermittelt so den pH-Wert. Dieser liefert ebenso eine Auskunft über die Zusammensetzung möglicher Steine. Harnsäuresteine bilden sich zum Beispiel in saurem Urin. Außerdem wird die Probe auf Blut, Bakterien und Kristalle im Urin geprüft.

Abhängig von der Diagnose stellt Ihnen ein Arzt verschiedene Möglichkeiten der Behandlung und Vorbeugung von Harnsteinen vor. Diese reichen vom Fördern des spontanen Steinabganges bis hin zu operativen Maßnahmen.

 

Harnsteine behandeln und vorbeugen: So geht's >>

UROL FLUX® Durchspül-Therapie

Das pflanzliche Arzneimittel dient der Behandlung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, bei Harnsteinen und Nierengrieß sowie zur Vorbeugung von Harnsteinen und Nierengrieß. Die Wirkung der UROL FLUX® Durchspül-Therapie basiert auf Goldrutenkraut. Sie ist nicht verschreibungspflichtig und in Apotheken erhältlich.

 

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  • PRODUKTEIGENSCHAFTEN

    UROL FLUX® Durchspül-Therapie enthält je Brausetablette 400,5 mg Trockenextrakt aus Goldrutenkraut. Der pflanzliche Wirkstoff sorgt dafür, dass die Niere eine vermehrte Entwässerung in Gang setzt, sodass die ableitenden Harnwege optimal durchgespült werden können. Goldrute wirkt außerdem krampflösend und entzündungshemmend.

  • INHALTSSTOFFE

    • Trockenextrakt aus Goldrutenkraut

    • Citronensäure

    • Zitronensäure

    • Mannitol

    • Natriumhydrogencarbonat

    • Lactose

    • Lactose-Monohydrat

    • Natriumcarbonat

    • Macrogol 6000

    • Maltodextrin

    • Natriumcyclamat

    • mittelkettige Triglyceride

    • Simeticon

    • Saccharin-Natrium

    • Macrogolglycerolhydroxystearat

    • Natriumcitrat

    • Magnesiumstearat

    • Cassis Aroma

    • Cranberry Aroma

    • Rote Beete Farbstoff E162

    • Traubenschalen-Extrakt E163 (enthält Glucose Sirup)

1 Hammes, Christoph; Heinrich, Elmar; Lingenfelder, Tobias: BASICS Urologie. Urolithiasis. München: URBAN & FISCHER 2015. S. 28.
2 Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.: Harnsteine. URL: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/patientenratgeber/harnsteine.html (28.11.2019).

Pflichttext

UROL FLUX® Durchspül-Therapie 400,5 mg Brausetabletten.

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre.

Wirkstoff: Goldrutenkraut-Trockenextrakt.

Zusammensetzung: 1 Brausetablette enthält: Trockenextrakt aus Goldrutenkraut (4-7:1) 400,5 mg; Auszugsmittel: Wasser. Enthält Lactose, Glucose, Macrogolglycerolhydroxystearat, Natriumverbindungen, Menthol. Hoher Natriumgehalt. Enthält geringe Mengen an Ethanol (< 100 mg/ Dosis)
Sonst. Bestandteile: Citronensäure, Mannitol, Natriumhydrogencarbonat , Lactose, Lactose-Monohydrat, Natriumcarbonat, Macrogol 6000, Maltodextrin, Natriumcyclamat, mittelkettige Triglyceride, Simeticon, Saccharin-Natrium, Macrogolglycerolhydroxystearat, Natriumcitrat, Magnesiumstearat, Cassis Aroma (bestehend aus: Ethylbutyrat, Himbeerketon, Linalool, Hexenylacetat, L-Menthol, Maltodextrin, Propylenglycol E1520, Modifizierte Stärke E1450), Cranberry Aroma (bestehend aus: Aromastoffen, Maltodextrin, Ethanol, Weinsäure E334, Arabisches Gummi E414, Siliciumdioxid E551, Propylenglycol E1520), Rote Beete Farbstoff E162, Enocianin E163 (enthält Glucose Sirup).

Anwendungsgebiet: Pflanzliches Arzneimittel zur Durchspülung der Harnwege, bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, Harnsteinen und Nierengrieß; zur vorbeugenden Behandlung bei Harnsteinen und Nierengrieß. Bei Blut im Urin, bei Fieber oder bei anhaltenden Beschwerden über 5 Tage sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Gegenanzeigen: Bekannte Überempfindlichkeit gegen Goldrutenkraut oder andere Korbblütler, Menthol oder einen der genannten sonstigen Bestandteile, Erkrankungen mit der Notwendigkeit einer reduzierten Flüssigkeitsaufnahme, Ödeme infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit.

Nebenwirkungen: Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (Juckreiz, Hautausschlag), Magen-Darm-Beschwerden (Schmerzen, Krämpfe, Übelkeit).

Weitere Einzelheiten siehe Fach- bzw. Gebrauchsinfo.

UROL FLUX® Durchspül-Therapie mit 20 Brausetabletten. Apothekenpflichtig. APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Kyffhäuserstr. 27, 01309 Dresden, info@apogepha.de, www.apogepha.de. Stand: Juni 2019

APOGEPHA Arzneimittel GmbH
Kyffhäuserstraße 27
01309 Dresden
Telefon: 0351- 3363-3
Fax: 0351- 3363-440
urologie@apogepha.de
www.urol.de

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Quelle: Herstellerangaben
Stand: 10/2004