BLASENENTZÜNDUNG NATÜRLICH BEHANDELN

CRANBERRYSAFT, WÄRME UND CO.: HAUSMITTEL BEI BLASENENTZÜNDUNG

Eine Blasenentzündung (Zystitis) sollte nicht selbst behandelt werden – der Gang zum Arzt ist immer sinnvoll. Hausmittel können die ärztliche Therapie jedoch unterstützen. Tatsächlich hat die Natur auch einiges in petto – beispielsweise Goldrutenkraut oder Birkenblätter, die als Tee bei einer Blasenentzündung eingenommen werden können. Doch es gibt noch mehr Hausmittel, welche sich bei einer Zystitis bewährt haben.

 

BLASENENTZÜNDUNG: „ABWARTEN UND TEE TRINKEN“?

Eine akute Blasenentzündung sollte immer vom Arzt abgeklärt werden. Er kann eine geeignete Behandlung empfehlen und unter Umständen ein Antibiotikum verschreiben. Zusätzlich können Sie den Heilungsprozess aber selbst unterstützen.

Neben wohltuender Wärme, die bei einer Blasenentzündung entspannend wirkt, ist es vor allem wichtig, viel zu trinken – am besten mindestens zwei Liter täglich. „Aber ich muss doch ohnehin schon ständig auf die Toilette“ werden sich einige jetzt sicher denken. Die Flüssigkeitsaufnahme sorgt jedoch dafür, dass die Harnwege öfter durchgespült werden. Deshalb sollten Sie Ihrem Harndrang stets nachgeben, auch wenn das Wasserlassen schmerzhaft sein kann.

Zudem können rezeptfreie Produkte aus der Apotheke wie FEMALAC® die Behandlung ergänzen. Dank der einzigartigen Duo-Aktiv-Formel (mit Laktobazillen und D-Mannose) ist das Pulver zweifach aktiv: als Monotherapie zur Prävention von wiederkehrenden Blasenentzündungen, die durch E. coli-Bakterien ausgelöst werden, und als Kombitherapie zur Unterstützung der Behandlung einer akuten Zystitis. Die enthaltene Mannose bindet die Bakterien und schleust sie mit dem Urin aus dem Körper, während Laktobazillen (natürliche Milchsäurebakterien) eine ausgleichende Wirkung auf die Mikroflora im Intimbereich haben.

TEE-TIPPS BEI BLASENENTZÜNDUNG

Am besten eignen sich zur Behandlung und Vorbeugung einer Blasenentzündung stilles Wasser oder Tees mit Kräutern. Letztere können einen zusätzlichen positiven Effekt haben, insbesondere wenn sie eine der folgenden Pflanzen enthalten:

  • Goldrutenkraut
  • Bärentraubenblätter
  • Birkenblätter
  • Brennnessel

Tees mit diesen Kräutern können Entzündungen lindern, die Wasserausscheidung verstärken und dadurch helfen, bei einer Blasenentzündung die bakteriellen Erreger auszuschwemmen. Übrigens sind diese Pflanzen häufig Bestandteil spezieller Blasen- und Nierentees, die Sie in der Apotheke kaufen können.

Wichtig: Wenn Sie an Herz- oder Nierenerkrankungen leiden oder schwanger sind, sollten Sie vorher Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Frau mit Blasenentzündung wärmt sich an einer Tasse Tee: Viel zu trinken ist ein bewährtes Hausmittel bei Harnwegsinfekten.

CRANBERRYSAFT BEI BLASENENTZÜNDUNG – WIRKLICH BEERENSTARK?

Als „Klassiker“ unter den Hausmitteln bei Blasenentzündung wird meist Cranberrysaft genannt. Die roten Früchte enthalten nicht nur viel Vitamin C und Eisen, sondern auch einen Stoff (Proanthocyanidin), der Bakterien einhüllen und verhindern soll, dass sich diese an der Blasenwand festsetzen.

Von einem Wundermittel kann bei Cranberrysaft dennoch leider nicht die Rede sein – weder zur Vorbeugung noch zur akuten Behandlung bei Blasenentzündungen. Zwar konnte in einzelnen Studien eine Wirksamkeit nachgewiesen werden, viele dieser Untersuchungen wurden jedoch als mangelhaft bewertet. So gilt die Studienlage heute als sehr umstritten.1, 2


WEITERE HAUSMITTEL BEI BLASENENTZÜNDUNG

Welche Hausmittel gibt es neben Cranberrysaft bei einer Blasenentzündung noch – und sind diese zu empfehlen?

  • Apfelessig: Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften soll er ebenfalls gegen Blasenentzündungen helfen. Bei einem akuten Infekt wird dreimal täglich ein Esslöffel in einem Glas Wasser gelöst empfohlen.
  • Backpulver: Natron hat sich als Hausmittel vor allem bei Sodbrennen einen Namen gemacht, kommt aber ebenfalls bei Blasenentzündungen zum Einsatz. Dazu soll zweimal täglich eine Messerspitze Backpulver in einem Glas Wasser aufgelöst und getrunken werden.
  • Wärme: Auch Wärmflaschen, Heizkissen oder heiße Sitzbäder können den Heilungsprozess bei einer Blasenentzündung unterstützen und das unangenehme Ziehen in der Blase lindern.

Klingen die Symptome der Blasenentzündung nicht bald ab, sollten Sie noch einmal Ihren Arzt aufsuchen. Er kann Sie bezüglich der weiteren Behandlung beraten.

Wie kann FEMALAC® helfen?

FEMALAC® Bakterien-Blocker dient zur antibiotikafreien Prophylaxe bei wiederkehrender Blasenentzündung und hat sich als Ergänzung zu den Hausmitteln bewährt.

Blasenentzündung vorbeugen

Impfung, richtige Intimhygiene und passende Verhütungsmethode: Nicht immer reicht viel trinken aus, um eine Zystitis zu vermeiden. Welche präventiven Maßnahmen helfen noch?

1Wang C, Fang C, Chen N, et al. Cranberry-Containing Products for Prevention of Urinary Tract Infections in Susceptible Populations: A Systematic Review and Meta-analysis of Randomized Controlled Trials. Arch Intern Med. 2012;172(13):988–996. doi:10.1001/archinternmed.2012.3004
2Jepson RG, Williams G, Craig JC. Cranberries for preventing urinary tract infections. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 10.

FEMALAC® BAKTERIEN-BLOCKER

Dieses Bakterien-blockierende Medizinprodukt unterstützt die Behandlung von durch E. coli Bakterien verursachten Harninfektionen in der Blase und schützt vor wiederholt auftretenden Harnwegsinfektionen. FEMALAC® ist antibiotikafrei, nicht verschreibungspflichtig und exklusiv in Apotheken erhältlich.

 

Jetzt online Preise vergleichen!

Gebrauchsinformation herunterladen

  • PRODUKTEIGENSCHAFTEN

    FEMALAC® Bakterien-Blocker dient zur Unterstützung der Behandlung von durch E. coli Bakterien verursachten Harnwegsinfektionen in der Blase sowie zum Schutz vor wiederholt auftretenden Harnwegsinfektionen (Blaseninfektionen oder Zystitis).

    Der Wirkstoff D-Mannose kommt von Natur aus im menschlichen Stoffwechsel vor. D-Mannose haftet an E. coli Bakterien an und verhindert so, dass sich die Bakterien an den Wänden der Harnwege absetzen. Daraufhin werden die Bakterien ganz einfach beim Wasserlassen aus dem Körper gespült.

    Darüber hinaus können die enthaltenen Lactobazillen das Bakterienumfeld des Intimbereichs (untere Harnwege) positiv beeinflussen, indem sie den pH-Wert regulieren.

  • INHALTSSTOFFE

    • D-Mannose

    • Maltodextrin

    • Zitronensäure

    • Waldfrüchtegeschmack

    • Traubengeschmack

    • Siliziumdioxid

    • Lactobacillus reuteri

    • Lactobacillus rhamnosus

    • Rote Beete-Saftpulver

    • Sucralose