AUF DIE ERNÄHRUNG KOMMT ES AN!

 

Die richtige Ernährung bei Blasenentzündung: So gelingt‘s

Dass die Ernährung einen Einfluss auf den Körper und die Gesundheit haben kann, ist kein Geheimnis. Viele Lebensmittel weisen sogar einen entzündungshemmenden oder -fördernden Effekt auf. So gilt Ingwer beispielsweise als bewährtes Hausmittel bei Erkältungen. Doch wussten Sie, dass die Ernährung auch bei Blasenentzündungen eine Rolle spielt? Was Sie bei einer Blasenentzündung essen sollten und welche Lebensmittel nicht in den Einkaufswagen gehören, lesen Sie hier.

 

Ernährung bei Blasenentzündung: Auf welche Inhaltsstoffe kommt es an?

Es gibt verschiedene Inhaltsstoffe in der Nahrung, die sich sowohl positiv als auch negativ auf Entzündungsprozesse im Körper auswirken können.

Als besonders entzündungshemmend und somit als ein wichtiger Bestandteil der Ernährung bei einer Blasenentzündung gelten:1

  • Omega-3-Fettsäuren
  • sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Senfölglykoside, Sulfide und ätherische Öle
  • Probiotika
  • Ballaststoffe
  • Vitamin A, C, D und E
  • Mineralstoffe, beispielsweise Zink oder Magnesium

Auf der anderen Seite weisen einige Inhaltsstoffe einen entzündungsfördernden Effekt auf, wie:2

  • Omega-6-Fettsäuren
  • Trans-Fettsäuren
  • schädliche sekundäre Pflanzenstoffe (Lektine und die Phytinsäure
  • Zucker

Ebenso fördern eine hohe Menge raffinierter Kohlenhydrate und besonders Alkohol Entzündungen. Doch was genau passiert bei der Aufnahme von solchen Stoffen in unserem Körper? Und welche Lebensmittel beinhalten entzündungshemmende Substanzen?

 

Wie beeinflussen Lebensmittel den Körper?

Mithilfe der richtigen Ernährung kann der Körper, beispielsweise bei einer Blasenentzündung, unterstützt und zugleich das Immunsystem gestärkt werden. Dabei sollten Sie jedoch auf die oben genannten Inhaltsstoffe achten:

Lebensmittel, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, wie pflanzliche Öle, können die die Entstehung von entzündungsfördernden Gewebshormonen und Proteinen vermindern.3

Sekundäre Pflanzenstoffe (zum Beispiel ätherische Öle, Flavonoide, Senfölglykoside oder Sulfide) weisen eine antioxidative Wirkung auf und können ebenso entzündungsfördernde Proteine sowie Zellen im Körper reduzieren.4 Vor allem Ingwer, Chili aber auch Rettich oder Brokkoli sind reich an diesen Stoffen.

Sowohl Probiotika (beispielsweise in Joghurt oder fermentierten Produkten) als auch Ballaststoffe (in Gemüse sowie Vollkornprodukten enthalten) bilden die kurzkettige Fettsäure Butyrat, welche die Darmflora positiv beeinflusst.5 Die Verdauung wird angeregt und das Wachstum gesunder Darmbakterien gefördert – was wiederum einen positiven Effekt auf das Immunsystem haben kann.

Frau mit Mangold in der Hand hat die richtige Wahl der Ernährung bei ihrer Blasenentzündung getroffen.

Eine antioxidative Wirkung haben die Vitamine A, C, D und E sowie Mineralstoffe (wie Zink oder Magnesium).6 Sie neutralisieren sogenannte freie Radikale im Organismus, die Zellen schädigen und Entzündungen fördern.

Hingegen steigern Omega-6-Fettsäuren (Fleisch oder Wurst) und Trans-Fettsäuren (unter anderem in Fastfood und Backwaren) die Entstehung von entzündungsfördernden Hormonen und Proteinen.7 Die schädlichen sekundären Pflanzenstoffe Lektine oder Pyhtinsäure (zum Beispiel in Sojabohnen enthalten) machen es gesundheitsgefährdenden Bakterien möglich, sich im Darm niederzulassen.8

Was können Sie tun?

Unterkühlung vermeiden, das richtige Verhütungsmittel und viel trinken, sind einfache Maßnahmen, um eine Zystitis zu vermeiden. Wir haben weitere Tipps für Sie!

Natürlich behandeln

Auf Apfelessig, Backpulver und Cranberrysaft hat meist schon die Großmutter zur Linderung einer Blasenentzündung gesetzt. Doch welche Hausmittel gibt es noch?

 

Richtige Ernährung: Welche Lebensmittel helfen bei Blasenentzündung?

Grundsätzlich gilt es bei einem Harnwegsinfekt, das Immunsystem zu stärken, die Entzündung im Körper zu reduzieren und eine gesunde Darmflora zu fördern. Dazu zählt auch, dass Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee trinken. Die folgende Tabelle zeigt darüber hinaus, was Sie bei einer Blasenentzündung besonders essen sollten:

Gemüse Kresse, Radieschen, Rettich, Meerrettich, Brokkoli, Artischocken, Mangold, Spinat, Rote Beete, Pilze
Obst dunkle Beeren, Zitrusfrüchte, Ananas, Kirschen
Fleisch Leber, Wildfleisch
Fisch Lachs, Makrele, Thunfisch
Milchprodukte Käse, Joghurt, Kefir
Nüsse und Samen Cashew, Walnüsse, Haselnüsse, indische Flohsamen, Leinsamen, Chiasamen
Kräuter und Gewürze Ingwer, Basilikum, Gewürznelke, Kurkuma, Kerbel, Kreuzkümmel
Getreideprodukte Vollkornprodukte, Sauerteigbrot, Weizenkleie
Öle Rapsöl, Hanföl, Leinöl, Kokosnussöl, Weizenkeimöl

 

Was Sie bei einer Blasenentzündung nicht essen sollten

Auf diese Lebensmittel sollten Sie im Rahmen der richtigen Ernährung bei einer Blasenentzündung besser verzichten:

Gemüse Dicke Bohnen, Kidneybohnen, Erbsen, Kichererbsen, Sojabohnen
Obst gezuckertes Obst (beispielsweise aus Konserven)
Fleisch Wurst, fetthaltiges Fleisch wie Bauchspeck oder aus Massentierhaltung
Fisch panierter Fisch
Milchprodukte besonders fetthaltige Milchprodukte, Fruchtjoghurt
Nüsse und Samen Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Sesam
Getreideprodukte Fertigbackwaren, Vollkornprodukte aus Hirse, Roggen, Weizen oder Gerste
Öle Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Distelöl

Kaffee, Alkohol und zuckerhaltige Getränke sind bei einer Blasenentzündung nicht ratsam, da diese die Blase reizen können und sich somit negativ auf die Heilung auswirken können.

FEMALAC® BAKTERIEN-BLOCKER

Dieses Bakterien-blockierende Medizinprodukt unterstützt die Behandlung von durch E. coli Bakterien verursachten Harninfektionen in der Blase und schützt vor wiederholt auftretenden Harnwegsinfektionen. FEMALAC® ist antibiotikafrei, nicht verschreibungspflichtig und exklusiv in Apotheken erhältlich.

 

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  • PRODUKTEIGENSCHAFTEN

    FEMALAC® Bakterien-Blocker dient zur Unterstützung der Behandlung von durch E. coli Bakterien verursachten Harnwegsinfektionen in der Blase sowie zum Schutz vor wiederholt auftretenden Harnwegsinfektionen (Blaseninfektionen oder Zystitis).

    Der Wirkstoff D-Mannose kommt von Natur aus im menschlichen Stoffwechsel vor. D-Mannose haftet an E. coli Bakterien an und verhindert so, dass sich die Bakterien an den Wänden der Harnwege absetzen. Daraufhin werden die Bakterien ganz einfach beim Wasserlassen aus dem Körper gespült.

    Darüber hinaus können die enthaltenen Laktobazillen das Bakterienumfeld des Intimbereichs (untere Harnwege) positiv beeinflussen, indem sie den pH-Wert regulieren.

  • INHALTSSTOFFE

    • D-Mannose

    • Maltodextrin

    • Zitronensäure

    • Waldfrüchtegeschmack

    • Traubengeschmack

    • Siliziumdioxid

    • Lactobacillus reuteri

    • Lactobacillus rhamnosus

    • Rote Beete-Saftpulver

    • Sucralose

1Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.: Ernährung bei chronischen Entzündungen. URL: https://fet-ev.eu/entzuendungshemmende-ernaehrung/ (23.04.2020).
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